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Musiktherapie
bei Demenzerkrankungen
Eine Demenzerkrankung wie z.B. die Alzheimer-Krankheit beeinträchtigt
die gesamte Persönlichkeit besonders schwer. Mit der Diagnose einer
solchen Erkrankung tun sich alle schwer – Ärzte, Betroffene, Angehörige.
Mittlerweile ist es wohl möglich, den Verlauf der Krankheit durch
neu entwickelte Medikamente zu verlangsamen. Doch behandelbar im Sinne
einer Heilung ist die Demenz nicht.
Musiktherapie koppelt an zwei wesentliche Fähigkeiten an, die Demenzkranke
bis in späte Stadien ihrer Erkrankung hinein aufweisen: Emotionale
Beziehungen einzugehen und musikalische Formen zur Kommunikation zu
nutzen. Musik wird nicht selten als der „Königsweg“ zur Kontaktaufnahme
mit dementiell erkrankten Menschen bezeichnet. Sie weckt viele Erinnerungen
und damit ein Gefühl für die eigene Identität. Aus „Fällen“ werden
„Personen“, die sich durch musikalische Stimulation berühren lassen
und selbst etwas von sich mitteilen.
Musiktherapie hilft Demenzkranken,
- Sich selbst deutlicher wahrzunehmen
- In sozialen Kontakt zu treten
- Eigene Identität zu erleben
- Gefühle auszudrücken
- ihre emotionale Verfassung zu verbessern
- Emotionale Spannungen (Unruhe, Angst)
abzubauen
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Für die Rahmenbedingungen einer Therapie bedarf es individueller Abmachungen.
Ob in der Praxis oder bei Ihnen zu Hause, kurze oder lange Kontakte
– Demenzkranke lassen sich oft nicht in einen starren Rahmen zwängen
und bestimmen die Umstände ihrer Behandlung selbst.
Angehörigenarbeit
Nicht selten führt das problematische Verhalten der Erkrankten zu
erheblichen Belastungen innerhalb der Familie. Insbesondere pflegende
Angehörige leiden häufig unter den unverständlichen Persönlichkeitsveränderungen
ihrer demenzkranken Eltern oder Ehepartner. Daher biete ich Angehörigen
etwa in Form von beratenden Gesprächen oder Entspannungsübungen Unterstützung
an. Hier können sie ihre veränderte Beziehung zum erkrankten Angehörigen
besser verstehen und neu beleben.
weiter... 
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